B i o g r a f i e

Die junge schweizer Cellistin Alessandra Doninelli erreichte internationale Anerkennung mit ihrem Debut in der Berliner Philharmonie mit der Erstaufführung von Daniel Pacittis Cellokonzert und bei Auftritten in renommierten Sälen, wie in der Tokyo Opera City, in der Tonhalle in Zürich, im Mozarteum in Salzburg, in der Minato-Mirai Halle in Yokohama, im Palau de la Musica Catalana in Barcelona, im Auditorio Nacional in Madrid und im Schweizer Bundespalast in Bern.

Als Solistin trat Alessandra unter anderem mit dem „Sinfonieorchester Basel”, dem „Orchestra della Svizzera Italiana“, dem „Stuttgarter Kammerorchester“, der „Camerata dei Castelli”, dem „Young Eurasian Soloists Chamber Orchestra”, und dem “United Soloists Orchestra” unter der Leitung von Andrey Boreyko, Kevin Griffiths und François Benda auf.

Alessandra wurde zu zahlreichen Festivals wie „Pablo Casals Festival”, „Ceresio Estate“, „Musique à Flaine”, „Herbst in der Helferei“, „Musik Miteinander” an der Kronberg Academy, und „Monighetti&Friends” eingeladen, wo sie mit renommierten Musikern wie Vilde Frang, Yura Lee e Calogero Palermo musizierte.

In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Alberto Nacci entstannt der Kurzfilm “CELLO”, 11. Kapitel des Filmprojekts “Body&Sound”. Dieser wurde in den AJPstudios gedreht, und hat sechs Film Awards gewonnen.

Im Sommer 2014 nahm sie mit dem Quartett “Lugano4Tunes”an einer Tournée in Japan teil, wo sie von einem Team der RSI (Radiotelevisione della Svizzera Italiana) begleitet wurde; es entstand der Dokumentarfilm “Quattro archi nel Sol levante”.

BBC Radio3 wurde mehrmals die live-Aufnahme seines Saint-Saëns Cello Concerto mit dem Orchestra della Svizzera Italiana senden und im Juni 2020 sendete der RSI ein Livestream-Konzert, das im Auditorio Stelio Molo in Lugano mit dem Pianisten Dominic Chamot aufgenommen wurde.

1995 in Bellinzona geboren, begann Alessandra im Alter von vier Jahren Cello zu spielen. Seit 2006 war sie Jungstudentin der Klasse von Mo. Taisuke Yamashita am Konservatorium der italienischen Schweiz in Lugano und setzte ihr Studium mit Ivan Monighetti und Sol Gabetta an der Musikhochschule Basel und an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid. Zusätzlich war sie Schülerin der Klasse 2019 an der Pavia Cello Academy mit Enrico Dindo.

Weitere Studien umfassen Meisterkurse mit Frans Helmerson, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Wen-Sinn Yang, Natalia Gutmann, Thomas Grossenbacher, und Kammermusikunterricht bei Heinz Holliger, Rainer Schmidt, Anton Kernjak, Heime Müller und Oliver Wille.

Alessandra spielt ein Cello von Bernard Simon Fendt II aus der 1840.